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Autorencouch mit Ava Reed – #1

Herzlich Willkommen auf der Autorencouch!
Heute habe ich auf meiner Couch zu Gast:
Ava Reed
Hallo liebe Ava,
heute ist der große Tag für das erste Interview auf der Autorencouch und du darfst die erste sein die sich meinen Fragen stellen darf. 😀

Bevor wir nun starten, möchtest du dich erst einmal kurz vorstellen? 
Für alle die dich noch nicht kennen. 🙂

Ava stellt sich vor:

Ich freue mich gerade riesig, dass ich das erste Interview machen darf 😀 Also mein Name ist eigentlich Sabrina, aber ich höre fast nur noch auf Ava. Den Namen Ava Reed habe ich mir zu Beginn als Pseudonym ausgesucht, heute schreibe und blogge ich darunter. Ich bin sweet 28 😀 Ich lebe im schönen Frankfurt am Main, habe hier mein Staatsexamen für das Lehramt gemacht und mit ganz viel Glück starte ich im Mai in das Referendariat (drückt die Daumen, nächste Woche kommt der Brief). Ach ja, meinen Freund gibt es auch noch. Wir leben zusammen und er schüttelt auch nur noch selten den Kopf, wenn ich mit dutzenden von Paketen unterm Arm in die Wohnung komme. Er liest auch gerne, aber er ist eben nicht so verrückt wie ich. Ich liebe die Fotografie, das Zeichnen, die Natur und ich schlafe wirklich ziemlich gerne 😀 Ich hätte gerne einen Fuchs oder einen Waschbären und ich befürchte, das hier ist schon echt viel Text, deshalb höre ich auf..

Danke das du dich vorgestellt hast und ich hoffe du bist nun aufgewärmt für die Fragen und starten direkt mit dem Interview!
Frage Nummer 1 an dich:
 Du hast als Selfpuplisherin begonnen und nun finden deine Werke nach und nach ein zu Hause bei Verlagen, was sehr großartig ist. Was ist das für dich für ein Gefühl?

Dieses Gefühl ist wirklich UNFASSBAR GENIAL. Anders kann man das fast nicht ausdrücken. Es ist wie ein Rausch, ein großes Abenteuer, das nicht aufhören will und Tag für Tag lerne ich neue wundervolle Menschen kennen, ich wachse an meinen Aufgaben (zumindest hoffe ich das) und es macht einfach Spaß. Selfpublishing war toll, keine Frage, aber so hat man etwas Rückendeckung, man bekommt Hilfestellung, man arbeitet im Team und mir macht das so viel Spaß.

Frage Nummer 2 an dich:
 Deine Spiegelsaga geht nun zu Ende, leider muss ich dazu sagen, denn ich hätte sehr gerne mehr von Caitlin, Finn und co gelesen. Bist du deswegen traurig oder bist du erleichtert?

Das ist eine gute Frage und ich denke beides trifft zu. Ich bin froh, dass die Geschichte nun erzählt ist, aber ich werde meinen Fuchs und die anderen Charaktere wohl doch sehr vermissen. Vielleicht sehen wir sie ja irgendwann wieder, in einer Kurzgeschichte oder so 😉

Frage Nummer 3 an dich:
Du bist nicht nur Autorin sondern auch Bloggerin, das wissen alle. Wie vereinst du die beiden Hobbys? Wie findest du fürs Bloggen und Schreiben Zeit? Beides erfordert ja viel Zeit.

Das frage ich mich auch manchmal 😀 Ich denke ich habe eine gute Mischung aus Chaos und Ordnung, aus Improvisation und Planung gefunden. Ich mache auch viel zwischendurch, dann muss es schnell gehen, manchmal bereite ich schon Posts für 2-3 Tage vor, um etwas Luft zu haben. Ich kann auch schon mal drei Stunden hier sitzen und nur Fotos von Büchern machen. Ich liebe das. Das Schreiben verlege ich meist auf den Abend/ die Nacht. Ich bin ein Nachtmensch und kann dann am besten kreativ tätig sein. Außerdem hilft es diese „Arbeit“ nicht als solche zu sehen. Für mich ist das Spaß, Leidenschaft und Freizeit.

Frage Nummer 4 an dich:
Ich bin begeisterter Leser deines Blogs, denn du machst es einfach wunderbar, mit sehr viel Leidenschaft und viel Liebe. Was bedeutet das Bloggen für dich?

Awwww (tut mir leid, das musste sein). Danke! Ich grinse jetzt hier ganz blöd. Ich freu mich wirklich. Das Bloggen ist für mich, wie das Schreiben und Lesen, zu meiner persönlichen Auszeit geworden, es ist Spaß und Liebe und ganz viel mehr. Etwas mit anderen teilen zu können und immer wieder auch Dinge zu verschenken… ich kann dir gar nicht sagen, wie schön das für mich ist. Dass meine Leser und Follower noch dazu so fleißig sind, so lieb und gleichzeitig witzig und ehrlich, das ist mein Geschenk, das bekomme ich zurück. Ich habe immer was zu lachen und ich liebe es. 

Frage Nummer 5 an dich:
Viele schreiben selbst ein Buch, trauen sich aber nicht an die Öffentlichkeit damit aus Angst, es sei zu schlecht oder sie könnten nicht schreiben. Hast du Tipps für sie wie sie sich verbessern können oder generell Tipps fürs schreiben?
Puh. Mit der Antwort auf diese Frage könnte man wahrscheinlich ein Buch füllen 😉 Grundsätzlich würde ich sagen: Lasst eure Texte von Menschen bewerten, die nicht mit euch befreundet sind. Holt euch ein paar Testleser. Das bringt sehr viel. Und was ich auch sehr empfehlen kann sind Schreibgruppen. Ich selbst betreue eine und es ist so hilfreich. Wir schreiben zusammen, helfen uns bei schwierigen Textstellen, Klappentexten, wenn wir unsicher sind, wir motivieren uns.

Ansonsten würde ich sagen: wenn ihr das, was ihr tut, liebt, dann macht weiter. IHR müsst eure Geschichte voll und ganz lieben und dahinter stehen. Besser werden kann sie immer und sie wird nie allen gefallen. Traut euch! Es gibt ganz viele wundervolle Menschen, die gerne helfen. Man sollte sich jedoch nie der Illusion hingeben, dass ein Buch zu veröffentlichen nicht mit viel Arbeit verbunden wäre 😉

Frage Nummer 6 an dich:
Bald erscheint Spiegelstaub. Auf was können wir uns in nächster 
Zeit noch so gefasst machen von dir?
YIPPIE 😀 Das musste schnell raus! Ja, im April erscheint es endlich. Für dieses Jahr ist außerdem noch die Mondprinzessin geplant, die im wundervollen Drachenmond Verlag erscheinen wird. Den Klappentext findet ihr bereits auf der Homepage, drachenmond.de

Ich schreibe noch an einem Jugendbuch mit dem Titel „Alles, was wir haben“, aber es ist noch nicht klar, ob es noch dieses Jahr erscheint. 

Frage Nummer 7 an dich:
Wenn einem Leser oder einer Leserin dein Buch gar nicht gefällt und du die Rezension siehst und dann siehst das der/die Leser/in es mit einem Stern bewertet hat, wie gehst du damit um?
Soll ich ehrlich sein? Ich bin da mittlerweile wirklich entspannt. Das Einzige, was mir nicht gefällt, egal bei welcher Kritik oder welchem Buch, ist, wenn es unter die Gürtellinie geht, wenn in Rezensionen beleidigt wird oder ganz plump gesagt wird: das ist kacke! (Das meine ich ganz allgemein, hier kommt auch die Bloggerin in mir raus.) Ich möchte einfach nur wissen: WARUM? Dann kann da gerne stehen, dass ihm/Ihr das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Begründet und respektvoll, das sind zwei wichtige Wörter in Bezug auf Rezensionen.

Jeder hat seine Meinung, nichts auf der Welt gefällt jedem. Ich liebe mein Buch, darauf kommt es an und ich bin immer wieder erstaunt, auf wie viele Arten man es sehen und interpretieren kann. Meine 2 Stern Rezi für For Good liebe ich! Sie ist wirklich großartig geschrieben.

Frage Nummer 8 an dich:
Wie sieht für dich ein Tag aus an dem du nicht schreibst? 
Fehlt dir dann was oder sammelst du da neue Ideen?

Dann lese ich. Ich hänge also immer irgendwie an einem Buch. Jeden Tag. Bücher sind mein Ausgleich, sie geben mir innere Ruhe. Egal, ob beim Schreiben meiner Bücher oder beim Lesen anderer.

Frage Nummer 9 an dich:
Wann hast du mit dem schreiben begonnen? Was hat dich dazu motiviert oder bewegt, dass du sagst „Ich schreibe nun ein Buch!“?

Das habe ich nie. Es ist einfach passiert. Das klingt echt blöd?! 😀 Ich hatte auf einmal diese Idee und es kamen immer mehr hinzu, sodass ich sie aufgeschrieben habe. Ich habe auf der Plattform Lyx Storyboard weiter gemacht, nette Autoren kennengelernt und etwas Feedback gesammelt. Dann war Spiegelsplitter fertig und ich: Was jetzt? Das Thema Selfpublishing kam auf und ich habe es einfach gemacht, bin ins kalte Wasser gesprungen. Danach wurde mir erst klar, dass ich wirklich ein eigenes Buch geschrieben habe… verrückt!!!

Frage Nummer 10 und somit die letzte Frage an dich:
Gab es schon Momente bei dir, an denen du dachtest du schmeißt alles hin oder bleibst nur Bloggerin?

Ava say: Ich würde lügen, wenn ich sagen würde nein. Die gab es zu Beginn mal, als ich als Selfpublisher alles selbst machen musste. Ich war sehr unerfahren, ich war ungeduldig und alles ging zu schnell. Es waren viele Fehler im Buch und heute schüttel ich nur den Kopf. Natürlich habe ich sehr viel dadurch gelernt, aber ich hätte mir mehr Zeit lassen sollen. 

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast und mir Rede und Antwort gestanden hast liebe Ava. Es war mir eine Ehre dir diese Fragen stellen zu dürfen! :*

Danke lieber Benny, es war mir eine Ehre und hat super viel Spaß gemacht.
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Das nächste Couchinterview folgt ganz bestimmt!

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